20.06.03
Rezitation und Party: R & B : 10. Juli

EINLADUNG zu REZITATION und PARTY
10. Juli 2003 -> 21.00 Uhr
ORLANDO ::: Mollardgasse 3 ::: 1060 Wien
EINLEITUNG von Karin Harrasser: »schwebendes schreiben«
REZITATION ::: BUFFET ::: PARTY mit DJ MGI / Dancefloor / Hip Hop /
World / Jazz
EINTRITT FREI
presented by datadive
die sex nummer
Noch diesen Sommer erscheint die nr 16 der sinn-haft: die langersehnte sexnummer.
Diese sinn-haft zieht sich nach der letzten politisch und ökonomisch brisanten Ausgabe scheinbar auf etwas Privates zurück: Sex.
Sex ist zunächst und vorzugsweise Praxis, Praktik, Tat-Sache. Doch kein Sex ohne (Ein)Flüsterungen und Imagination... Diese Sexnummer der sinn-haft soll kein Aufklärungsbuch, kein Pornomagazin und schon gar kein Beziehungsratgeber sein. Wir fragen nach den Bildern in unseren Köpfen: woher sie kommen und was wir damit machen. Persönliche Erfahrungen sind nicht von der massiven Thematisierung und Darstellung von Sex zu trennen. Das Schwierige am zeitgenössischen Sex: Das als erstrebenswert Hingestellte wird zugleich als Unerreichbares konnotiert, auf dass es anstrebenswert bleibe. Capitalism killed my virginity. Das haben Ideale so an sich...
Mit Beiträgen von: Florian Nelle, Evelyne Polt-Heinzel, Sergius Kodera, Christina Lutter u.v.a.
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12.06.03
14.6.: free republic
Am Samstag, den 14.6. findet ab 14:00 die freeRepublic 2003 am Wiener Ring statt - heuer mit negativen Vorzeichen (Polizeiliches Demoverbot für den Karlsplatz).
Umso wichtiger ist die Teilnahme an Wiens bester Ring-Parade!
Unsere befreundete Kulturkooperative a.c.t.i.o.n. nimmt mit einem eigenen Stand teil.
es ist tatsächlich etwas heiß heute
Harrasser Karin wrote:
> lieber peter,
>
> wunderbar wunderbar - 36 grad prosa vom feinsten ... dürft ich diese letzte
> mail auf der sinn-haft posten? bitte bitte bitte
> als tagebucheintrag, der die stimmung präzise wiedergibt ...
>
> karin
>
>
08.06.03
der oder die transsexuelle
beim lesen der bisherigen texte der nächsten sinn-haft nummer (thema: sex) bin ich bei einem text über das grammatikalische geschlecht des worts "transsexuelle" (die person im singular meinend) gestolpert. der/die zwischen den biologisch verorteten und soziologisch festgeschriebenen geschlechtern hinundher springende transsexuelle - wieso ists klar, dass es "der transsexuelle" heisst, mit grosser stillschweigender selbstverständlichkeit? oder sind die rückkoppelungen ans grammatische geschlecht schnee aus alten tagen, gegessen und abgehakt? deutsche spreche schwere spreche (the the machte die sachlage klarer)? oder bloss wieder mal zu viel mit dem rotstift in der hand gelesen?

