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Marcus Hammerschmitt
Kronberg, Seifert, die Frau und das Kind und ich

  Alles in allem waren wir tagsüber guter Laune gewesen. Herr Kronberg hatte oft Gelegenheit gefunden, seinen Lilienthalapparat zu nutzen. Seifert war es gelungen, einige Naturbriefmarken einzufangen, wie er brauchbare Landschaftsansichten nannte, die er mit seinem verstaubten Balgapparat ablichtete. Das Kind hatte der Frau den vorletzten Nerv geraubt und wickelte ihn sich fröhlich immer wieder um die Finger, ein feiner schwarzer Strang. Ich hatte den Tag in angenehmer Zurückhaltung verbracht, jedenfalls war es mir nicht gelungen, nur mit Blicken ein Loch in den blauen Himmel zu bohren. Ich sehe Kronberg noch während der Unterbrechungen unserer Fahrt, wie er auf niedrige Bäume kletterte, die roten Schwingen (Flitscherln, sollte man eigentlich sagen) ausbreitete und sein Gesicht vor seinen kurzen Hopsern zu einer Maske ängstlicher Strenge sammelte. Ich sehe Seifert noch an seinem Photoapparat herumhantieren, auf dem Burenkriegsstativ mit dem einen schwachen Bein. (Er forderte uns immer auf, uns nicht um ihn zu kümmern, als wollte er gerade das). Anastasia, das Kind, kletterte ohne Hast an seiner Mutter hinauf und wieder herunter, vom rechten Hosenbein hinauf zum Hochsitz in ihren Nacken und von dort wieder herunter zum linken Hosenbein und umgekehrt in immer derselben Entdeckerlaune. Ihre Mutter fragte sich wie immer: "Von wem hat sie das bloß?" "Vom lieben Gott", antwortete ich an diesem Tag, so oft Clarisse auch fragte, und zündete mir die nächste Zigarette an, während ich meine Konstruktionspläne studierte. Ich hatte auch schon geantwortet: "vom letzten Meilenstein", oder "von Thomas Alva Edison", und Clarisse hatte ein aufgereiztes Lachen gelacht. Wir waren gut vorangekommen. Aber das Benzin ging zur Neige, und ich wusste, dass die Zeit für das Experiment gekommen war. Alles in allem waren wir gut gelaunt an diesem Tag und stritten nur wenig. Weil wir schwer und müde wurden, weil der Abend vorbildlich hereinsank, suchten wir den Straßenrand nach einem geeigneten Platz für unser Tipi ab, lange Zeit ohne Ergebnis. Schließlich fanden wir uns ab mit einer aufgegebenen Tankstelle, zapfsäulenlos, fensterlos, mit den Benzinpreisen von Waterloo an den Aushängetafeln und einer Bierreklame auf einem wahrhaftigen Emailschild, wie sie in den alten Tagen in Mode gewesen waren, um an die Zeit der Emailschilder zu erinnern. Es sah so aus als würde es regnen, und wir überlegten uns, das Zelt in der leeren Tankstelle aufzuschlagen, um der Wahrheit die Ehre zu geben, war es nämlich nicht so ganz dicht. Dann kam uns Vorstellung von einem Zelt in einem Haus doch sehr lächerlich vor, Clarisse leckte an ihrem rechten Daumen, hielt ihn in den Wind und sagte: "Kein Regen heute Nacht". Das Zelt kam hinter die Tankstelle zu stehen, um anderen Reisenden nicht aufzufallen, den Wagen parkte ich nahebei. Während wir an der Plane zerrten, die Häringe krummschlugen und nach Feuerholz zu suchen begannen, setzten sich einige Raubvögel auf das Dach der Tankstelle, anscheinend um uns zu beobachten. Zwischen Seifert und Kronberg ging es hin und her: "Mäusebussard" "Gabelweihe" "Weißkopfseeadler" "Hühnerhabicht". Sie stritten wieder einmal auf ihre wissenschaftliche Art über Dinge, von denen sie keine Ahnung hatten. Sie stritten so lange, bis das Kind genug hatte und sagte: "Ich geh sie fragen". Kronberg und Seifert achteten nicht darauf, sondern schoben sich schon eher in einer Art verbissener Langeweile Argumente zu, eins fadenscheiniger als das andere: "die Gefiederzeichnung" "die Krallengröße" "die ganze Art eben", und waren dabei, sich demokratisch aufeinander zu zukompromisslern, da fragte das Kind die Vögel: "Was seid ihr für welche?". Die Vögel (drei im Ganzen) steckten ihre Köpfe kurz zur Beratung zueinander und sagten dann leise und bestimmt: "Tankstellenfalken". "Aha!", sagte das Kind und kam zu uns zurück: "Tankstellenfalken sind das", sagte es zu Kronberg seiner Brust, golden war das, ein kleines Schmuckstück, bohrte mit einem Zeigefinger ein Loch in den Boden, tat das Herz hinein und klopfte den Boden darauf fest. Dann ging es nach Hause, in der Hoffnung, am nächsten Tag einen Baum da zu finden, wo es das Herz gepflanzt hatte. Als es später zurückkam, hatte das Herz noch nicht gekeimt, und das Kind konnte die Stelle nicht wiederfinden. Es rannte hin und her, aber da war nichts zu machen. Schließlich gab es das Kind auf und tat sich einen Korken in die Brust, wo das Herz hergekommen war. Lernen kann man daraus aber auch überhaupt nichts, glaube ich jedenfalls." Das Kind sah mich groß an und streichelte mir über den Kopf. Clarisse sagte: "Sowas will ich nicht mehr, dass du das meinem Kind erzählst. Denk dir bessere Geschichten aus." Das Kind streichelte mir sacht über den Kopf und sagte: "Vielleicht hätte das Kind nur mehr Geduld haben müssen. Möglicherweise keimt ein Herz nicht von heute auf morgen, besonders wenn es sehr vertrocknet ist, wie bei normalen Pflanzensamen auch." Es hörte auf mich zu streicheln, hob einen Zeigefinger und sagte: "Ohne die Kenntnis der elementaren Grundregeln der Gärtnerei ist auch die Anpflanzung eines Herzens unmöglich. Dessen bin ich gewiss!" Und fing dann an zu lachen, bis ihm die Tränen kamen. Zu Clarisse sagte ich: "Deinem Kind scheint die Geschichte gefallen zu haben", und sie, die ein wenig eifersüchtig war, gab mir zurück: "Pah!" Aus Protest räumte sie die Essensreste ab, schüttelte die Fahnendecke aus und verstaute alles da, wo es hergekommen war. Anastasia war müde vom Lachen und wischte sich die Tränen vom Gesicht, danach ging sie noch ein wenig spazieren, Kronberg und Seifert waren außer Sicht. Clarisse war so und so fertig, wie sie immer sagte, wenn sie meinte halb und halb fertig, sie lehnte sich an die Mauer der Tankstelle, deren weißer Verputz abgeblättert war, sodass sie aussah wie eine Landkarte, schob sich eine Hand in die Hosentasche und lehnte auch noch ihren Kopf an, war ganz und gar angelehnt, und wären wir in diesem Moment abgefahren, wäre sie hier geblieben. Ich rauchte meine Gesichtspfeife, den groben Bock, in den jemand einen Wurzelwarz mit zornigen Augen eingeschnitzt hatte, und für die ich einmal während der Zeit, als ich keine Versteigerung ausließ, ganze zehn Taler ausgegeben hatte, das Mindestgebot. Und sie zog auch noch schlecht. Ich kaute darauf herum, und Clarisse, die beschlossen hatte, nicht an der Mauer festzuwachsen, zupfte die kurzen Luftwurzeln ab, die sich bereits an ihrem Oberarm und an ihrem Kopf gebildet hatten, und und Seifert, und beide wurden ein wenig rot und schämten sich, das nicht gewusst zu haben. Das Zelt war zurechtgereckt und -gestreckt, ich hatte unsere Lebensmittel ausgepackt ("Ich will nichts hören", sagte ich immer, wenn das ganze fimschige Zeug auf unserer Tischdecke in den Landesfarben von Britisch - Honduras verteilt hatte) und ein zusammengeschlagener Tisch aus der Tankstelle ging ins Feuer, kein Wind blies uns keinen Rauch in die Nasen, nur das Kind hustete einige Male, halt so. Die Tankstellenfalken waren immer noch da, schwarz zeichneten sich ihre Silhouetten vor dem dunkler werdenden Himmel ab, wir gewöhnten uns an sie, aber wussten nicht recht, was an uns so interessant sein sollte. Seifert freute sich über den klaren Himmel, "das hohe Firmament", wie er pathetisch sagte, und wühlte seine Kamera hervor, um den Himmel zu photographieren, die ganze Nacht lang auf einer einzigen Platte. Das Kind sagte, ich solle ihm etwas erzählen. Ich erzählte: "Es war einmal ein Kind, das war ziemlich dumm, schon von Geburt an. Weil es nichts zu tun hatte und sich schrecklich langweilte, kam es eines Tages auf die Idee, sein Herz in den Boden zu tun, wie einen Samen. Es nahm das Herz setzte sich neben mich. Wir küssten uns ein wenig, so wie alte Leute, mit gespitzten Fischmündern; sagen wir mal, wie zwei Welse sich küssen würden zwischen Algen und Bachkieseln an einem warmen Sommertag, und ich wusste, dass sie mir verziehen hatte. Wir bewegten unsere trägen bleigrauen Körper, um die langsame Strömung auszugleichen, unsere Tastbarteln schwangen sanft auf und ab, und einige Seepferdchen und Staatenquallen trieben betont langsam an uns vorbei. Dann sagte Clarisse: "Du hast Mundgeruch!" Und ich sagte: "Du Idiotin!", mehr oder minder herzlich. Damit war das Küssen beiderseits beendet. Anastasia kam zurück und hatte einen Hunderttalerschein gefunden, den sie großmütig in unser Sparschwein versenkte, als ob das nix wär, uns so etwa eine Woche vor dem blanken Hunger zu retten. Kronberg kam von seiner allabendlichen Meditationsstunde zurück, machte noch einige Kniebeugen und legte dann die Bartbinde an, die seinen Kaiser-Wilhelm-Bart, auf den er so stolz war, in Form hielt. "Herr Seifert", sagte er, "beliebt die Nacht im Freien zu verbringen, um den Sternenhimmel abzulichten." Also krochen wir in das Tipi, es ging jetzt auch ein ungemütlich kalter Wind. Wir waren erst kurz eingeschlafen, als Clarisse aufwachte und sagte: "Ich weiß, was das hier für ein Ort ist. An so einem Ort werden die Leichen von Kindern gefunden, wenn einer sie totgeschlagen hat. Dann liegen sie ohne rechten Strumpf und ganz verdreht unter einem Brombeerbusch und werden ein halbes Jahr später zufällig von einem Spaziergänger gefunden. Ganz bestimmt." Ich wollte sagen: "Du träumst!", aber ich ließ es bleiben. "Schlaf ein, schlaf ein, schlaf ein", beschwor ich sie stattdessen stumm, denn ich wusste, dass sie sich im Dunkeln fürchtete und ruckte mich näher an sie heran, um sie zu berühren, damit sie nicht alleine war, aber ich bemerkte, dass meine Hand wieder gehen durfte und so zog ich mich zurück. Ich lag ganz still und hörte die Angstmume um das Zelt herum, einmal rechts und einmal links, und sie hustete ihren trockenen kurzen Husten, schlurfte dann langsam wieder weg, und wir im Zelt atmeten ab. In der folgenden Nacht wurden folgende Träume geträumt:
1) Clarisse träumte vom Backsteinman. Backsteinman lebt in Amerika in den alten, aus Backstein gemauerten Gebäuden, und zwar in den Mauern. Er besteht aus Backsteinen, seine Welt ist eckig. Links und rechts von ihm ist immer Luft, die Mauer, die ihn von der gegenüberliegenden Backsteinwand trennt. Manchmal wirft er eine Vase um, wenn er sich darüber ärgert, dass er nicht quer durchs Zimmer gehen kann, um zur nächsten Mauer zu kommen. Dann glauben die Leute, es spukt.
2) Anastasia hatte eine schwere Nacht. Sie träumte sich als totgeschlagenes Kind unter Brombeern, und drei Vögel sahen ihr dabei zu.
3) Seifert und Kronberg tauschten ihre Träume, obwohl Seifert nicht im Tipi schlief. Seifert, der neben seiner Kamera eingeschlafen war, träumte davon, Louis Blériot am Vorabend seiner Ärmelkanalüberquerung zu entführen, mit entsprechender Lösegeldforderung an die Académie Française, Abteilung Geschichte: "Wenn Sie mir nicht innerhalb der nächsten 24 Stunden einen Million Louisdor cash nach den vereinbarten Bedingungen übermitteln, mache ich ein Loch in die Geschichte, und in den Büchern wird auf ewig stehen müssen: ,Aufgrund des Geizes der Académie Française konnte Louis Blériot nicht wie geplant den Ärmelkanal überfliegen. Das Ausbleiben dieser aeronautischen Großtat warf die Fliegerei um Jahre zurück und kann in seiner Folgenschwere als Fortschrittshemmnis auf dem Weg in eine bessere Zukunft gar nicht überschätzt werden.' Sie haben die Wahl.".
Kronberg photographierte Steine und Grashalme und Regenwürmer, lauter kleine Dinge, Platte um Platte, und konnte nicht aufhören, bis sich sein Kopf in eine Kamera verwandelt hatte. Die Atmung erfolgte durch Ausdehnung und Zusammenziehen des Objektivbalgs. Kronberg fand es nicht sehr lustig, ein Apparat zu sein, bzw. seinen Kopf in einen Apparat verwandelt zu finden, vor allem, weil er mit dem Herstellen von Naturbriefmarken nichts am Hut hatte. Kronberg fand sich beschädigt und weckte uns alle tief in der Nacht durch eine laute Drohung mit einem Schadensersatzprozess, gegen wen, war nicht klar. Dann schlief er wieder ein, wüst schnaubend.

4) Ich hingegen träumte nur vom schwarzen Ackerpferd der Nacht.
Gleich als am nächsten Morgen die Sonne über den Horizont gesprungen war, traf mich die Nervosität wie ein Pfeil in den Hintern, und um sie zu besiegen, berief ich eine Versammlung ein, weil ich eine Rede vor dem Beginn des großen Experiments für mehr als angebracht hielt. Mein Publikum versammelte sich schlaftrunken im Halbkreis um mich herum, Anastasia noch mit dem Daumen im Mund, Kronberg und Seifert in ihren schäbigen Morgenmänteln à la Kimono gefälscht und Clarisse mit dem Hass einer Frau in den Augen, die nicht gut geschlafen hat. "Liebe Freunde", sagte ich, und setzte kurz aus, um Kronberg mit seinem obligatorischen "Hört, hört!" einfallen zu lassen, denn er war einmal Parlamentarier gewesen. Es kam nicht, so müde war er. "Liebe Freunde", wiederholte ich deshalb, "der große Tag ist endlich gekommen. Wir wissen, wie sehr uns alle die Frage gequält hat, wie wir uns weiterhin fortbewegen wollen, wenn es kein Benzin mehr gibt. Einige von euch werden bemerkt haben, dass ich mich in den letzten Wochen intensiv am Fahrgestell unseres verdienten Studebaker Advantage von 1947 zu schaffen gemacht habe, und ich will euch heute erklären warum: ich habe eine Lösung für unser kleines Problem gefunden." Bei diesem Stand der Dinge warf ich einen kritischen Blick in die Runde, um festzustellen, ob mir jemand zuhörte. Ich war wie gesagt, entsetzlich nervös, und klang wohl deshalb ein wenig förmlich. Die drei Erwachsenen gähnten unverhohlen, Clarisse sah sogar in die Ferne, nur in Anastasias Augen glomm ein Funken Aufmerksamkeit. Bevor ich mit meiner kleinen Rede fortfahren konnte, unterbrach mich Clarisse mit einem lauten "Wer ist das?", und man kann sich denken, dass dieser Einwurf eine Fortsetzung meiner Erläuterung sehr schwierig machte. Aus der flimmernden Ferne sahen wir eine Gestalt auf uns zukommen, die sich Stück für Stück als ein Cowboy herausstellte, der einen Sattel über der Schulter trug. Als er herangekommen war, warf er mir den Sattel vor die Füße und sagte zu uns allen, breit und jugendlich grinsend: "Hi!" Wir sagten wie aus einem Mund: "Hi!", denn man kannte sich. Es war der Zigarettencowboy, der einst durch die Prärien des Himmels geritten war, um Tabakstauden mit dem Lasso einzufangen und sie über einem Lagerfeuer mit seinen Kollegen zu trocknen. Sein unverwechselbares Ledergesicht glühte wie Kupfer im Licht des frühen Morgens. Er sagte: "Wohin ihr auch geht, ich gehe mit euch. Ich werde nie mehr reiten. Ich werde nie mehr rauchen. Lasst mich, damned nochmal, mit euch gehen." Stellvertretend für uns alle nickte Anastasia mit ihrem kleinen Kopf, und wir wussten, dem Zigarettencowboy würde eine schwere Zeit als Geschichtenerzähler bevorstehen. "Mr. Cowboy", sagte ich, "seien Sie uns herzlich willkommen! Wir halten hier gerade eine kleine Konferenz ab, in deren Verlauf ich meinen Freunden, und nunmehr Ihnen auch erklären will, wie wir ohne Benzin die Welt umrunden können. Denn ich habe eine spezielle Bremse erfunden, die den einzigen Zweck hat, das Auto am Platz seines letzten Halts bombensicher festzuhalten, damit sich die Erde unter ihm wie ein geölter Globus wegdrehen, und das Auto so an jeden beliebigen Platz auf der Welt bringen kann, je nachdem. Die Patente sind meine, dass das klar ist. Gut. Also wol-len wir jetzt unser Zelt abbauen, unseren Kram zusammenpacken, einschließlich Ihres Sattels, Mr. Cowboy, und das kühne Experiment wagen. Hinter uns liegt die große Ebene. Vor uns liegt die große Ebene. Beides macht nix, aber wir müssen fahren!" Meine Zuhörer klatschten, wenn auch ein wenig träge, der vielen vergeblichen kühnen Experimente in der Vergangenheit eingedenk. Aber alles setzte sich in Bewegung, und der Zigarettencowboy erwies sich als praktisch veranlagter Mann. Weil er einen Sinn fürs Packen hatte, wurde es in unserem Wagen auch nicht ungemütlich eng. Um Punkt 8. 32 Uhr zog ich meine Bremse an, und zunächst geschah nichts. Schon fühlte ich, der ich meine Hände um das Lenkrad gekrallt hatte, das Gelächter meiner Freunde mir in den Nacken hacken, da lösten sich quietschend die Räder unserer Studebakers, und wir nahmen zusehends Fahrt auf. Bald waren wir so schnell, dass der Zigarettencowboy seinen Hut abnehmen und eine meiner Ersatzfliegerbrillen aufsetzen musste, die er vorher noch mit gehöriger Großspurigkeit abgelehnt hatte. Ich sah in die Runde, mehr überrascht als alle anderen. Es funktionierte! Es funktionierte prächtig! Und so rollten wir, befriedigt und überrascht, auf schnellen Rädern ein in die große Ebene, eine weite Staubwolke hinter uns lassend, der aufsteigenden Sonne entgegen.


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