21st Century Digital Tales
Erzählungen in Medien als Gesellschafts- und Selbsttechniken
Karin Harrasser
Medien spielen eine wichtige Rolle für die Wahrnehmung der Welt, für die Hervorbringung von Weltbildern und folglich für die politische und kulturelle Praxis. Hier sind wir uns einig. Wie das Zusammenspiel von Medium, Mitteilung, Subjekt und (symbolischer) Ordnung in der Moderne/Postmoderne jedoch funktioniert, darüber besteht alles andere als Konsens - einige Fäden der Medienentwicklung sollen im Folgenden neu verknüpft werden, einige aus konventionellen Verknotungen gelöst werden.
Masse - Schnitt-Stelle
Seltsam unbemerkt steht eine Schnitt-Stellen-Maschine im nachrevolutionären Frankreich im Rampenlicht: Die Guillotine, die mit einem Schnitt, der zu schnell passiert, als dass das menschliche Auge ihn wahrnehmen könnte, die Köpfe abtrennt. Vorerst wehrte sich das Publikum gegen die neue, humane Tötungsart, das Spektakel fehlte ihm, bald wurde die serialisierte Tötung jedoch ebenfalls in ein Ritual eingebettet und als Nervenkitzel erkannt. Lebendig - Schnitt - tot. Die Inszenierung eines völlig entzauberten Todes?
Die klassischen, einkanaligen Massenmedien - Fernsehen und Film - scheinen dieses Prinzip: entzauberter Tod plus Spektakel, in immer neuen Formen zu zelebrieren, bis hin zu Live-Fernsehserien wie "Big Brother". Ähnlich sind hier möglicherweise die Motivationen für eine Mitentscheidung über (mediales) Leben oder Tod: Jetzt sind wir dran, zu entscheiden, wer lebt - nicht mehr der König und sein Staatsapparat (der Regisseur und die Fernsehgesellschaft). Die Doxa funktioniert letztendlich mit und durch ihr Recht auf Tötung.
Voyeurismus - Exhibitionismus - Demokratie
Ich denke, pathologischer Voyeurismus greift als Erklärung für diese Art Phänomen zu kurz - es ist die verdrängte Seite der Normal-Demokratie selbst, die, für Profitzwecke instrumentalisiert, hier sichtbar wird.
Wenn die traditionellen Massenmedien die Massen unter Umgehung der ...ffentlichkeit ansprechen und damit eine Komplizenschaft mit dem Mysterium der Opferung eingehen, wie ist dann das Internet, das ja offensichtlich die Position "Herrscher" weiter demokratisiert, zu lesen? Vermutlich ist es so, dass "Big Brother" etwas ins Fernsehen bringt, was eigentlich im Internet entstand: Die Einspeisung des privaten Alltagslebens ins Netz durch unzählige Webcams. Exhibitionismus, auf Seiten des Individuums das Äquivalent zum Voyeurismus, als Flucht nach vorn - zeige ich mein Privatleben her, kann es nicht mehr ins Licht der ...ffentlichkeit gezerrt werden, ich nehme damit die Entscheidung über mein Leben und meinen Tod wieder selbst in die Hand. Im Medium Fernsehen wird den Mitspielern diese Entscheidung allerdings wieder entrissen: nicht sie entscheiden über ihren Verbleib in der Sendung, sondern die Zuschauer (ein kollektiver Großer Bruder) verfügen alle zwei Wochen darüber, wer gehen muss und wer bleiben darf. Auch im globalen Dorf führt das Gerücht zur Ex-Kommunikation.
Medien in der Moderne: Zwei Innovationsmodelle
Medientheorie ist ein doppelbödiges Unternehmen. Einerseits beobachtet sie die (sich inzwischen überschlagenden) Innovationen im Bereich der Medientechnik, auf der anderen Seite wird immer deutlicher, dass an Medien gebundene kulturelle Praktiken keineswegs der Idee eines linearen Fortschreitens folgen - zu mythendurchtränkt sind ihre Inhalte.
Einiges an der Verwirrung scheint eine Folge von unterschiedlichen Innovationskonzepten im technischen und im kulturellen Feld zu sein.
In den Natur- und Ingenieurswissenschaften geht man zumeist von einem Substitutionsmodell von Innovation aus: ältere (schlechtere) Erkenntnisse und Geräte werden, so gibt man vor, fraglos durch neuere (bessere) ersetzt. In den Geistes- und Kulturwissenschaften hingegen dominiert eine Vorstellung, die man als Permutationsmodell bezeichnen könnte: Tradition und Erneuerung werden als dialektische Momente von Kultur betrachtet. Neues und Altes befinden sich im Gespräch miteinander, das eine kann das andere nie ganz ersetzen.
Die Medientheorie und -forschung sitzt hier quasi zwischen den Stühlen: auf der Seite des Materials (des Mediums) nähert sie sich dem wissenschaftlich-technischen Modell, in der Wirkungsforschung eher dem kulturellen Modell. Je nach Interessenslage und ideologischem Hintergrund wird das eine oder andere Moment der Medienentwicklung betont. Dies führt dazu, dass die Medientheorie stets im Spannungsfeld von Utopie (Medien als Verlängerung der Sinne, als Instrumente der Befreiung) und Apokalypse (Medien als Instrumente der Beschränkung authentischen Erlebens und der Manipulation) agiert.
Medientheorien zeigen also so gesehen nichts anderes als die dialektische Verfasstheit des modernen Fortschrittsgedankens.
Noch mehr Wider-Sprüche
Der mediale Januskopf zeigt sich an den merkwürdigsten Stellen: W. Gibson, der "Erfinder" des Cyberspace, betonte mehr als einmal, seinen ersten Cyberpunk-Roman auf einer alten Schreibmaschine geschrieben zu haben. Die Jugendkulturforschung weiß bisweilen nichts mit einer motivlichen Mischung aus Mythen und High-Tech (Herkules mit Laserschwert) anzufangen. Schon in den 70er Jahren hat Umberto Eco festgestellt, dass die ewige Jugend des Comic-Helden und die Actionlastigkeit der Comic-Handlung aus dem Widerspruch zwischen Mythenstruktur und Innovationszwang (Das neueste Abenteuer von Superman!) herrührt, der sich ins Genre Comic eingeschrieben hat. Am Bildschirm kann man tagtäglich verfolgen, dass selbst im Zeitalter des Internets die medial übertragene Face to Face - Kommunikation Politik macht - warum sonst sollten Präsidenten einander noch, natürlich medial inszeniert, treffen müssen, um einander die Hände zu schütteln?
Die Medienwissenschaft tut sich schwer mit solchen, scheinbar irrationalen Konstellationen. Nicht nur muss sie hier zwei sehr unterschiedlichen Innovationskonzepten gerecht werden, sie übersieht tendenziell auch die Struktur und Eigenart der durch Medien übertragenen Information. Information und Kommunikation folgen einer relativ autonomen Logik - der Logik der Narration etwa.
Versteht man die Aufklärung als die "Große Erzählung" Europas der letzten paar hundert Jahre, scheinen die Massenmedien eine andere, verworrenere, dunklere Geschichte über die/der Moderne zu erzählen.
Medium - Maschine - Narration
Medien sind nicht nur Durchgangsstationen, sie sind auch Maschinen, soll heißen, sie erzeugen mit einer intrinsischen Zwangsläufigkeit Bedeutungen.
Die Entwicklung der Schrift kann auch als Prozess der Ablösung von Bedeutung und Körper (Signifikat und Signfikant) gelesen werden. War im phönikischen A noch der ins Joch gezwungene Stier zu erkennen, geht diese Bedeutung seit der Adaption der Schrift durch die Griechen verloren - ein abstrakter Nomos (Name, Gesetz, Ordnung) entsteht, darauf reagiert das Christentum mit einer Auto-Nomisierung des Körpers (Askese, Mönchstum, "Körperfeindlichkeit"), bis mit dem Buchdruck der Auto-Mat die industrielle Produktion von Bedeutung übernimmt.
Währenddessen übernahmen andere Medien - die Medien der Mimesis - die Darstellung und Überhöhung des Körperlichen - Plastik, Malerei, Photographie, Film.
Narrative sind Erzählmuster, die Handlungen nur auf einer anderen Ebene abbilden - blanke Ereignisse werden durch Verknüpfung in der Fabel, durch eine bestimmte Erzählhaltung, durch eine bestimmte Perspektive in einen zeitlichen und logischen Zusammenhang gestellt, der es uns ermöglicht, Ereignisse als sinnvoll oder als unsinnig wahrzunehmen. Erzählung und Realität konstruieren einander: Erzählmuster schreiben sich in die Erfahrung von Wirklichkeit ein, während Narrative selbst die Züge der Zeiterfahrung tragen. Jemand "schreibt" diese Geschichten: Kollektive (Märchen, Legenden) oder Einzelne (der "Schriftsteller", der sich freilich selten dominanter Erzählmuster entziehen kann). Das Äquivalent zur Narration ist im Reich der Bilder die Ikonographie, beide fungieren, wie die Medien, als bedeutungsproduzierende Maschinen.
Was aber nun, da die Digitalisierung den Körper scheinbar verschwinden lässt, was wird im Zeitalter der Simulation noch abgebildet - etwa nur mehr die Form der Medienmaschine selbst, wie McLuhan meint?
Große Erzählungen
Dann gibt es auch noch die Großen Erzählungen, wie den Katholizismus oder die Aufklärung, die Interpretationsmuster für die Welt für eine lange Zeit, für sehr viele Menschen verbindlich machen, allerdings immer mit der Möglichkeit, dass durch eine veränderte Lebenspraxis Adaptionen vorgenommen werden.
Was passiert nun, wenn die Maschine Narration auf die Medienmaschine trifft? Zum Teil überschneiden sich die produzierten Bedeutungen, tragen beide ja die Spuren ihrer Zeit (die eine in Form von Erzählmustern, die andere in Form ihres technologischen Standes). Oft reiben sie sich aber aneinander, da Narrative die Tendenz haben, sich viel langsamer umzuschreiben, als die Medientechnik dies tut.
Das immer häufigere Fehlen linearer Narrativen (auch in der Populärkultur) und deren Multiplikation lässt sich sehr unterschiedlich deuten. Die einfachste Interpretation vorweg: Ausgehend von McLuhans "The Medium is the Message" kann man davon ausgehen, dass Medien immer nur ihre eigene Form und Geschichte wiedergeben, dass es folglich gleichgültig ist, was durch sie hindurchgeht, da sie die Message ohnehin zur Unkenntlichkeit umformen. Technische, soziale und kulturelle Momente sind aber in einem Modus des vice-versa miteinander verknüpft. Das Fehlen von traditionellen Narrativen, kann folglich auch auf eine Neuordnung der Wahrnehmung von Ich und Welt deuten - steht nach der Aufklärung eine neue Große Erzählung ins Haus oder ist die Zeit der einen, privilegierten Erzählung endgültig vorbei?
"Steht eine neue Große Erzählung an? Wenn nicht, müssen wir sie erfinden. Die schrumpfenden Entfernungen auf der Erde machen eine gemeinsame Geschichte notwendig. Die technischen Bedingungen zu ihrer Verbreitung sind gegeben. Das Satellitenfernsehen ist für den Globus, was einst die Kathedrale für eine Stadtgemeinde war. Das merkwürdige Bestiarium, das an Kapitellen wucherte, breitet sich heute am Bildschirm aus: Wie an jeder Großen Erzählung, dem Grundgerüst, rankt sich ein Synkretismus von volkstümlich-paganen Wunschvorstellungen, antik-humanistischen Bildungsfragmenten und religiösen Wertbildern." (Wyss 1997, S. 118)
Auch wenn ich nicht weiß, ob die Notwendigkeit eines neuen "Masternarrative" gegeben ist, finde ich die Vorstellung interessant, dass selbst diese nicht einen homogenen Block darstellen, sondern überwucherte, mehrdeutige Gebilde sind.
Hystorie - Masse - Phantomschmerz
Eine lohnenswerte Sichtweise auf die sozio-kulturellen Verstrickungen von Medien und Hegemonien bietet Elain Showalters Entwurf von Hystorien. Sie bezeichnet damit eine Selbst- und Gesellschaftstechnik, die möglicherweise die Narration mit ihrer fein säuberlichen Trennung von Leben und Fiktion ersetzen kann. Damit ist eine körperliche Form des Kundtuns angesprochen, die die der Masse (im Sinne Cannettis) abgelöst hat. Masse entsteht heute nicht durch die Erfahrung der Auflösung in einem Kollektivkörper, sondern durch die nur mediale/elektrische (im Fall der Loveparade, die der traditionellen Masse wohl am nähesten kommt, durch musikalische Schwingungen gewährleistete), Verkoppelung der Individuen. Hysterie-Epidemien werden ihrer Meinung nach gegenwärtig durch Geschichten hervorgerufen, die durch die Ratgeberliteratur, Artikel in Zeitungen und Zeitschriften, durch Fernsehserien und Talkshows, in Spielfilmen, im Internet und auch durch die Wissenschaften verbreitet werden - und zwar mit geradezu unheimlicher Geschwindigkeit. Verschwörungstheorien ‡ la Akte X sind damit genauso gemeint, wie das gehäufte Auftreten von mysteriösen Krankheiten, wie dem Chronischen Müdigkeitssyndrom (bei US-Soldaten, die an der Operation Wüstensturm teilgenommen hatten) oder von Multiplen Persönlichkeiten sowie Phantasmen der Entführung durch Außerirdische bei jungen Frauen. Die Motive für diese kollektiven Erzählungen des Schmerzes kommen aus der Folklore und der Populärkultur, aber auch aus Wissenschaft und Forschung. Die Idee von Hystorien als medial kolportierten Narrationen lässt sich, denke ich, ohne weiteres auf weniger traumatische/dramatische kulturelle Praktiken anwenden. Betrachtet man Narrationen als lebenswichtige Versuche, die blanken Ereignissen in einen zeitlichen und logischen Zusammenhang einzubetten, um diese wenigstens mit einigen zu teilen, müssen die Medien, über die sie kommuniziert werden, eine entscheidende Rolle bei ihrer Hervorbringung spielen. Das Internet mit seinen fast völlig fehlenden Kontroll- und Konsekrationsinstanzen begünstigt das "Wuchern" von multiplen Hystorien, wie es Wyss auch für die Aufklärung beschrieben hat. Nur, was wird hier überwuchert? Ist der Neokapitalismus, verschränkt mit einem heroischen Fortschrittsgedanken, tatsächlich eine Großen Erzählung oder nur das letzte Aufbäumen einer alten Ordnung?
Der Begriff der Hystorie bekommt einige Phänomene in den Blick, die mir sehr zeittypisch erscheinen: die Effekte eines gemeinsamen Erlebnisraumes (der möglicherweise die klassische ...ffentlichkeit unterwandert), geschaffen durch mediengestützte Kommunikation; die mimetisch - phantasmatische Natur von Erzählungen, ihre Notwendigkeit und das Leiden daran; das oft erlebte Paradoxon, dass Schmerzen und Lusterlebnisse gleichzeitig wirklich und unwirklich sein können, was wiederum das mehr als prekäre Verhältnis von Körper, Zeichen und Repräsentation in der schönen neuen Medienwelt unterstreicht; die Unmöglichkeit offener, politischer Artikulation, da diese längst korrumpiert und bedeutungslos erscheint - auch dies übrigens ein Ausdruck einer Krise der (diesmal politischen) Repräsentation.
Hystorien sind nicht dialektisch auflösbar im Sinne der kritischen Theorie, die sie als falsches Bewußtsein abkanzeln würden - eher sind sie als Phantomschmerz zu verstehen - als ein Schmerz, der da auftritt, wo etwas nicht mehr vorhanden ist. Präziser für die Gegenwart: wo Identitäten zweifelhaft werden.
Guillotine - Mord in Serie
Ist das lustvoll-postmoderne Maskierungsspiel, zur Schau gestellt auf Live-Bällen und im Internet nicht ein Spiel, an dem die (neuen) Eliten teilnehmen, während sich die Sprachlosen in Phantomschmerzen winden? Nicht zufällig ist der häufigste Plot der Hystorie ein Komplott - meist die Verschwörung unangreifbarer Mächte gegen den hilflosen Einzelnen.
Der Körper probt den Aufstand, gemeinsam mit all den anderen anonymen Hystorikern, die vor ihren Fernsehgeräten und Bildschirmen, bei ihren Therapeuten, hinter ihren Magazinen, in ihren Universitätszimmerchen sitzen, und bereitet wenigsten der staatlichen Gesundheitsvorsorge Kopfzerbrechen. Hysterie in Serie oder als Rhizom - immer noch besser, als Serienmörder zu werden.
Denkbar ist das.
Literatur in Auswahl:
Martin Burckhardt: Vom Geist der Maschine. Eine Geschichte kultureller Umbrüche. Frankfurt, New York (Campus Verlag) 1999.
Marshall McLuhan: The Medium is the Message.
Elaine Showalter: Hystorien. Hysterische Epidemien im Zeitalter der Medien. Berlin (Berlin Verlag) 1997.
Beat Wyss: Die Welt als T-Shirt. Zur Ästhetik und Geschichte der Medien. Köln (Dumont) 1997.
|
Der Datendandy
"Der Datendandy ist ein Geheimdemokrat, der einen relaxten Kampf für die grenzenlose Ausdehnung der digitalen Menschenrechte führt. Denn wenn der Stecker aus dem Netz gezogen wird, verflüchtigt sich seine Persönlichkeit.
Der Datendandy zeigt eine beunruhigende Verwandtschaft mit dem Politiker, der sich uns ebenfalls mit nichtssagenden Aussagen aufdrängt und einfach nicht weichen will. Nun, da die politischen Klassen in ihrem Todeskampf die Medien entdeckt haben, sind sie nicht mehr aus ihnen wegzubekommen und entwickeln dandyistische Züge. Der Datendandy taucht in der Leere der Poltik auf, die zurückgeblieben ist, seit die Gegenkultur sich in einer dialektischen Synthese mit dem System aufgelöst hat. Dort entpuppt er sich als ein ebenso liebenswerter wie falscher Gegner, zur großen Wut von Politikern, die ihren jung-pragmatischen Dandyismus als ein publizistisches Mittel betrachten und nicht per se als persönliches Ziel. Sie kühlen ihre Wut an Journalisten, Sachverständigen und Persönlichkeiten, welche die zufällige Diskussionsrunde auf der Studiofläche bilden, wo die Weisungsbefugnis über die Regie der einzige Gesprächsgegenstand ist. Doch sie haben die größte Mühe mit dem Datendandy, der kein fairer Gegenspieler sein will und es versäumt, artig kritische Fragen zu stellen. (...) Es wäre nützlich gewesen, grimmig zu sein, aber der gescheiterte Subversive zeigt sich ausgerechnet von seiner einnehmenden Seite. Sein Charme ist tödlich. Während der Underground untalentiert auf der Suche nach Instrumenten ist, um das Establishment zu ärgern, läßt der Datendandy die Sache anmutig den Bach hinuntergehen."
aus: Agentur Bilwet. Der DatenDandy. Über Medien, New Age und Technokultur. Bollmann, o.J.
|