h[r]b
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hyper[realitäten]büro
sinn-haft herausgeber.
zeitschrift in print und web für kultur und theorie.
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[zum selbstverständnis]
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auszug pressemappe:
Im Unterschied zu realen Büros favorisiert das hyper[realitäten]büro einen offenen
Wissenschaftsbegriff und will einen spielerischen Umgang mit ihr fördern. Frei nach
Nietzsches Motto einer "Fröhlichen Wissenschaft" geht es aber auch darum, den
Fragmentcharakter jeder Art von Wissenschaft zu zeigen und zu leben.
Das hyper[realitäten]büro will also solchen Menschen seine "Räumlichkeiten" zur Verfügung stellen, die Wissenschaft im
Spannungsfeld von kulturellen und technologischen Entwicklungen als ein interdisziplinäres
Projekt anzulegen bereit sind.
Kulturwissenschaftliche Arbeit reicht in unserem Verständnis weit über die
Textproduktion hinaus. Die Vermittlung von Inhalten erfolgt deshalb zusätzlich über
Bilder, Videos, Diaprojektionen, Performances u.ä., die von KünstlerInnen produziert
werden. Die kontinuierliche Zusammenarbeit mit KünstlerInnen führt dazu, dass der
übliche wissenschaftliche Rahmen permanent in Frage gestellt und verschoben wird.
Dazu gehört etwa die im traditionell-wissenschaftlichen Bereich verpönte Verbindung
von Wissenschaft und Unterhaltung: Das hyper[realitäten]büro hat keine Angst vor dem
Wissenschaftsentertainment!
Die Arbeit des hyper[realitäten]büros lässt sich grob in drei Schwerpunkte gliedern:
Zunächst gibt es die Zeitschrift sinn-haft heraus, die sowohl dem Inhalt als auch der
Form nach Spiegel des oben formulierten Ansatzes ist, des weiteren organisiert es
Veranstaltungen und Vorträge, bei denen sich AutorInnen und Inhalte der Zeitschrift
einer öffentlichen Diskussion stellen und schließlich wird eine eigene Homepage produziert,
welche die Vernetzung mit anderen Projekten erleichtert.
Das weitgefächerte Aufgabenfeld des hyper[realitäten]büros erklärt die bunte
Zusammensetzung der MitarbeiterInnen. Diese setzen sich aus AbsolventInnen und
StudentInnen verschiedener Disziplinen und Fakultäten der Universität Wien zusammen.
Durch unterschiedliche lebensgeschichtliche Hintergründe, wissenschaftliche
Zugänge und Berufserfahrungen der einzelnen MitarbeiterInnen bleibt das Projekt
weiterhin spannungsgeladen und heterogen.
SINN-HAFT - ZEITSCHRIFT ZWISCHEN KULTURWISSENSCHAFT
Zur Entstehungsgeschichte
Die Zeitschrift sinn-haft wurde 1996 von engagierten
SoziologiestudentInnen ins Leben gerufen und war zunächst am Institut für Soziologie
der Universität beheimatet, weshalb sie auch von der ÖH-Wien finanziert wurde.
sinn-haft erschien zwei mal jährlich mit einer Auflage von 2.800 Stück und wurde unentgeltlich
an die Soziologiestudierenden der Universität Wien verschickt. Auf Grund der
Vielfalt an methodischen Zugängen und der sich abzeichnenden interdisziplinären
Durchmischung der Redaktion selbst, wurde Anfang des Jahres 2000 beschlossen, die
Zeitschrift selbständig und auf Vereinsbasis herauszugeben und zu verkaufen.
Inzwischen erscheint die Zeitschrift sinn-haft vierteljährlich zu Themen aus dem
Spannungsfeld von Sozial- und Kulturwissenschaften, Technikgeschichte und deren
aktuellen gesellschaftlichen Bezügen. Zum Zielpublikum zählen nicht nur StudentInnen
und Lehrende der Universität, sondern all jene, die an aktuellen Diskussionen aus den
Bereichen Wissenschaft, Kultur, Technologie und Kunst interessiert sind.
Zuletzt erschienene Nummern
- sinn-haft nr. 6 (01/2000): Kundtun
Von der aufgeklärten Haltung zur medialen Unterhaltung
- sinn-haft nr. 7 (06/2000): Dinner for Cyborgs
Kulturwissenschaftliche Betrachtungen über den Tellerrand hinaus
- sinn-haft nr. 8 (10/2000): Auto-mobile
Bewegungsstudien zu rasenden Maschinen, Geschwindigkeit und Schrott
- sinn-haft nr. 9 (02/2001): Störfälle
Von der Kunst gleichzeitig zu gehen und zu fallen
- sinn-haft nr. 10 (06/2001): für.wahr.nehmung
Objektive Evidenzen und andere Codes.
- sinn-haft nr. 11 (10/2001): zur masse!
- sinn-haft nr. 12 (01/2002): Schlamm & Damm
- sinn-haft nr. 13: Luxus
- sinn-haft nr. 14/15: Monopolis
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